º Katzgetiere
Die beiden sind am 23.9.2005 geboren und leben seit dem 1.12.2005 bei mir. Oder ich bei ihnen, wahlweise. Sie lassen mich sogar auf ihrem Bürostuhl sitzen und in ihrem Bett schlafen. Ich finde das durchaus gnädig. Nur bei Maßband und Kreidestift haben wir uns noch nicht einigen können. Dafür lassen sie zumindest im Normalfall die Krallen aus meinen Stoffen.
Nun aber zu den beiden Tierchen. Oder “Aliens”, wie sie auch gerne bezeichnet werden.

Eigentlich sehen sie doch sehr harmlos aus. Das sind sie auch. Zumindest solange sie schlafen. Sie haben natürlich auch Namen. Ladys first versteht sich (oder Alter vor Schönheit)
Das schwarz-weiße Biest hört hin und wieder auf den Namen Zarima. Und auf alles andere, was als Lockruf an eine Katze durchgehen könnte. Außer, man verbietet ihr etwas. Typisch Katze eben. Generell wird sie unter dem Titel “Madame” geführt. Da sie nach allgemeiner Behauptung etwas psychopathisch (ok, sehr psychopathisch) veranlagt ist und noch dazu gerne extrem flach oben auf dem Kratzbaum liegt, wird sie von Teilen meines Freundeskreises auch als “Psychoscholle” tituliert. (was zu viel Rotwein und zu viel Lachen so anrichten können…)
Madame ist sozusagen winzig. Allerdings gilt das nur für die Körpergröße, nicht für so entscheidende Merkmale wie Ego, Tatendrang, Entdeckergeist oder Hunger. Zum Vergleich, das Buch ist 14x21cm groß.

Sie ist wirklich ausgewachsen und wurde immer gut ernährt. Noch ein Wort zur Namensgebung. “Zarima” ist eine Abwandlung von “Samira”, welches auf deutsch “Geschichtenerzählerin” heißt. Leider hält sie sich dran.
Das graue Ungeheuer trägt den klangvollen Namen “Jalesh”. Der Name ist indisch und heißt “Herr des Wassers”. Wie seine Schwester lebt auch er die Bedeutung seines Namens voll aus. Er ist Wasserfanatiker. Das geht soweit, daß er an heißen Sommertagen in einer Plastikschale mit Wasser liegt. Aber natürlich nur, bis man die Camera holen geht. Grundsätzlich hat er verstanden, daß er als jüngerer Bruder eh keine Pfote auf den Boden kriegt und ordnet sich seiner Schwester brav unter. Nur bei Fisch versteht er keinen Spaß, der wird verteidigt. An der Rangordnung ändert sich auch durch das deutlich höhere Kampfgewicht des Katers nichts. Mal ganz davon abgesehen, daß er ein ganzes Ende größer ist.

(das bekannte Buch) Zum Kater sei ansonsten noch bemerkt, daß er wirklich schön ist. Und er legt Wert auf eine ordentliche Bewunderung von Seiten der Zweibeiner. Ansonsten ist er wie jede vernünftige Katze reichlich verschlafen.